Wie baut man Tomaten an?
Schritt für Schritt: Tomaten anbauen in 12 Schritten!

Tomatenanbau in Schritten

Ich baue seit Jahren mit Leidenschaft meine eigenen Tomaten an.
In diesem Blog erkläre ich Ihnen in 12 Schritten, wie Sie Tomatenanbau Ob im eigenen Garten, auf dem Balkon oder im Schrebergarten – ein voller Erfolg.

Bei jedem Schritt finden Sie einen Link zu einem ausführlichen Blogartikel zu diesem Thema.


1. Die richtige Tomatensorte auswählen

Der erfolgreiche Tomatenanbau beginnt mit der Wahl der richtigen Sorte. Welche Tomatensorte ideal ist, hängt vom Anbauort und der Anbaumethode ab:

Im Gewächshaus: Fast alle Tomatensorten gedeihen hier gut; Sie können jede beliebige Sorte wählen. 😀

Draußen im Freien: Wählen Sie frühe Tomatensorten (erntereif innerhalb von 68 Tagen) oder Phytophthora-resistente Tomatensorten wie zum Beispiel:
Süßer Überlebender,Rondobella,Der BaraoDie

Auf dem Balkon oder in Töpfen: Verwenden Sie kompakte Buschtomaten oder Zwerg-Rankentomaten.

Mein Tipp: Probieren Sie jedes Jahr ein paar neue Sorten aus, um Ihre eigene Favoritenliste zu erstellen!

2. Der beste Zeitpunkt zum Aussäen

Tomaten brauchen Zeit. Deshalb beginnen wir mit der Anzucht im Haus, indem wir sie auf der Fensterbank aussäen. Der richtige Zeitpunkt dafür ist entscheidend. Tomatensamen Die Aussaat hängt davon ab, wo die Tomatenpflanze später stehen wird:

Mehr lesen: Wann sät man Tomaten?

Aussaat für das Gewächshaus:
14. Februar – Ende März
Auspflanzen im Gewächshaus:
Ab dem 14. April

Aussaat für das Freiland:
14. März – Ende März
Auspflanzen im Gewächshaus:
Ab dem 14. Mai (nach den Ice Saints)


3. Tomaten aussäen

1. Füllen Sie eine Anzuchtschale oder einen Behälter mit guter Anzuchterde, glätten Sie diese und drücken Sie sie leicht an.
2. Teile die Tomatensamen und sofort die Tomatensorte kennzeichnen.
3. Bedecken Sie die Tomatensamen mit einer dünnen Schicht Vermiculit oder SaatbodenDie
4. Bewässern Sie vorsichtig (mit einer Pflanzenspritze oder einer kleinen Gießkanne), damit die Samen nicht weggespült werden.
5. Den Behälter mit Frischhaltefolie abdecken (ein paar Löcher hineinstechen) und an einen warmen Ort (20°C bis 25°C) stellen.

4. Anzucht junger Tomatenpflanzen

Sobald die ersten Blätter erscheinen, kann die Folie entfernt werden. junge Tomatenpflanzen Stellen Sie sie nach Möglichkeit an einen hellen, kühlen Ort (16 °C). Dadurch wird verhindert, dass sie „dünn“ (lang und dünn) werden.

Entwöhnung: Sobald die jungen Tomatenpflanzen einander zu eng stehen, sollten sie in mindestens 12 cm große Töpfe mit Abflusslöchern umgepflanzt werden.
Pflege: Lassen Sie die Erde der jungen, eingetopften Tomatenpflanzen zwischen den Wassergaben vollständig austrocknen und gießen Sie sie bei jeder Wassergabe. pflanzliche Nahrung Folge dem Wasser.
Unterstützung: Wenn die Tomatenpflanzen 15 cm hoch sind, verwenden Sie einen Bambusstab und ein Clip zur Unterstützung.
Härten: Bevor Sie die Pflanzen endgültig auspflanzen, sollten Sie ihnen eine Woche Zeit geben, sich an die Tagestemperaturen im Freien zu gewöhnen.

5. Tomaten düngen

Tomatenpflanzen benötigen viele Nährstoffe. Wählen Sie vorzugsweise biologische Pflanzennahrung statt künstlichem Dünger. Das ist besser für die Umwelt und macht die Früchte viel schmackhafter.

Grundlegende Düngung: Kompostierte Mistpellets sind ein guter Basisdünger für Gemüsepflanzen wie zum Beispiel Tomatenpflanzen, Gurkenpflanzen, Auberginenpflanzen, Paprikapflanzen und Zucchinipflanzen.

Anwendung:Beim Pflanzen grabe ich große Pflanzlöcher. Ich gebe 300 Gramm hinzu. kompostierte Mistpellets (etwa 6 Handvoll) und 100 Gramm Vivikali (etwa zwei Handvoll). Dann setze ich die jungen Tomatenpflanzen auf den organischen Dünger in die Pflanzlöcher. Die Nährstoffe werden den Tomatenpflanzen im Laufe der Saison nach und nach zugeführt.
Dieser Basisdünger reicht für eine gesunde Wachstumsperiode und leckere Früchte. 😋

6. Der ideale Pflanzort

Tomaten lieben Sonne, Wärme und am besten trockenes Laub. Beachten Sie dies bei der Wahl des Standorts für Ihre Tomatenpflanzen.

Im Gewächshaus: Ideal für warme, trockene Bedingungen, aber sorgen Sie für gute Belüftung. Bei extremer Hitze können Sie das Gewächshaus weiß streichen, um Sonnenbrand und übermäßige Temperaturen zu vermeiden.

7. Wie gießt man Tomaten?

Die goldene Regel: Gießen Sie direkt an die Wurzeln, niemals auf die Blätter.
Feuchte Blätter erhöhen das Risiko von Schimmelpilzen wie z. B. Phytophthora (Kartoffelfäule)Die

Zeit: Gieße die Pflanze morgens, damit sie den ganzen Tag über Feuchtigkeit hat, die sie kühlt.

Dosierung: Neu gepflanzte Junge Tomatenpflanzen Gießen Sie die Pflanzen zunächst reichlich, damit sie gut anwachsen. Reduzieren Sie die Wassergabe nach zwei Wochen. Tomatenpflanzen leiden in der Praxis eher unter zu viel als unter zu wenig Wasser. Durch sparsames Gießen erhalten Sie süßere Tomaten.
Anmerkung: Pflanzen in Töpfen benötigen täglich Wasser.


Mein Tipp: Tomatenpflanzen, die aufgrund schlechter Bodenstruktur ein schwaches Wurzelwachstum haben oder wenn eine Tomatensorte diesbezüglich empfindlich ist, können Nasenfäule entwickeln. Dies liegt häufig an Problemen mit der Kalziumaufnahme. Ein wenig Algenkalk Das Bestreuen des Pflanzlochs vor dem Einpflanzen kann dies verhindern oder verringern.



8. Tomatenpflanzen anbinden

Wenn man nichts unternimmt, kriecht die Tomatenpflanze über den Boden. Dadurch entsteht ein unübersichtliches Gewirr aus Blättern und kleinen Früchten, und das Risiko von Pilzbefall ist deutlich erhöht. PhytophthoraDie

Warum festbinden? Es spart enorm viel Platz, die Blätter trocknen nach dem Regen schneller und die Pflanzenspitze erhält maximales Sonnenlicht. Das Ergebnis ist ein höherer Ertrag und süßere Tomaten.
Damit Ihre Tomatenpflanzen gesund und ertragreich bleiben, können Sie aus drei bewährten Anbindemethoden wählen:

Entlang eines Stocks: Die beliebteste Methode für Hobbygärten. Verwenden Sie stabile Bambus- oder Weidenruten von 2 bis 2,5 Metern Länge. Stecken Sie diese tief in die Erde und binden Sie den Hauptstamm unter jedem neuen Bündel mit Juteschnur oder einem Seil fest. TomatenclipDie

Entlang eines Seils: Ideal für viele Pflanzen (mehr als 20) oder für die Anzucht im Gewächshaus. Spannen Sie einen stabilen Draht 2 Meter hoch und hängen Sie an jeder Pflanze ein Seil herunter. Anstatt die Pflanze festzubinden, wickeln Sie einfach jede Woche die Spitze um das Seil (drehen Sie es). Das geht viel schneller.

Hochseilsystem: Dies ist die professionelle Methode für eine besonders lange Wachstumsperiode. Mithilfe spezieller Haken und zusätzlicher Seile können die Pflanzen herabgelassen und dann wieder nach oben befördert werden, sobald sie die Spitze erreicht haben. So können die Pflanzen bis zu 10 bis 13 Meter hoch wachsen!

9. Tomatendiebstahl und -beschneidung

Das Entfernen von Seitentrieben ist nach dem Anbinden der Tomaten vielleicht die wichtigste Aufgabe während der Wachstumsperiode. Ein Seitentrieb ist ein Ausläufer, der im Darm wächst. Die Blattachseln (die Stellen, an denen ein Blatt am Hauptstamm ansetzt). Wenn Sie diese Triebe nicht entfernen, verwandelt sich Ihre Pflanze in einen undurchdringlichen Blätterdschungel.

Warum musst du Diebe sein?
Energie für die Früchte: Die Pflanze steckt ihre Energie in die Produktion von Tomaten anstatt in die Bildung zusätzlicher Blätter und Stängel.

Größere Tomaten: Ohne das Auskneifen der Seitentriebe erhält man viele kleine Tomaten; durch das Auskneifen der Seitentriebe erhält man schöne, große Früchte.

Weniger Krankheiten: Eine geerntete Pflanze ist offener, wodurch die Blätter nach dem Regen schneller vom Wind getrocknet werden. Dies verringert das Risiko von Tomatenkrankheiten beträchtlich.

Wie beschneidet man eine Tomatenpflanze?
Kontrollieren Sie Ihre Tomatenpflanzen wöchentlich. Tun Sie dies am besten an einem sonnigen Morgen, da die Triebe noch zart sind und leicht abbrechen. Fassen Sie den Ausläufer zwischen Daumen und Zeigefinger und biegen Sie ihn zur Seite, bis er abbricht. Je kleiner der Ausläufer, desto kleiner die Wunde und desto schneller erholt sich die Pflanze.

Wichtige Ausnahme!
Nur die Strauchtomaten müssen gepflückt werden. Buschtomaten sollte nicht gestohlen werden. Achten Sie genau darauf, welche Rasse Sie haben:

Strauchtomaten: Diese wachsen an einem Stock oder einer Schnur entlang und müssen zu einem Haupttrieb zurückgeknickt werden.
Mein Tipp: Bei sehr kräftigen Pflanzen kann man optional einen Ausläufer mit einem „Doppelkopf“ wachsen lassen.

Buschtomaten und Zwergtomaten: Diese Triebe müssen Sie nicht auskneifen. Sie hören von selbst auf zu wachsen und benötigen all diese Seitentriebe, um neue Früchte zu produzieren.

10. Bestäubung und Rückschnitt

Damit eine Tomate wachsen kann, muss die Blüte bestäubt werden.
Geschieht dies nicht, bleiben die Tomaten klein. Diese Stellen werden als „Knoten“ bezeichnet.

Draußen:Dies wird durch Wind und Insekten verursacht, und Sie müssen nichts dagegen tun.

Im Gewächshaus:Da es im Gewächshaus windstill ist, ist Ihre Hilfe gefragt. Klopfen Sie die Blütenstände zweimal wöchentlich um die Mittagszeit sanft an, um den Pollen freizusetzen.

Bündelbeschneidung: Biene Fleischtomaten Es empfiehlt sich, die Fruchtstände auf 3 oder 4 Früchte zurückzuschneiden. Dadurch erhält die Pflanze die nötige Kraft, um wirklich große, schöne Fleischtomaten hervorzubringen.
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Blattbeschneidung (Blattpflücken): Entfernt man die Blätter um einen Tomatenstand herum, der gerade erst anfängt, Farbe anzunehmen, kann die Sonne direkt auf die Tomaten scheinen, wodurch diese schneller rot (und süßer!) werden. Achten Sie darauf, dass die Pflanze mindestens acht ausgewachsene Blätter hat. Die Blätter sind die Zuckerfabriken der Pflanze.

11. Wie erntet man Tomaten?

Der Moment der Wahrheit! Die erste Ernte deiner TomatenpflanzenDu hast monatelang darauf hingearbeitet. 😃

Tomatenpflücktechnik: Fassen Sie die Tomate. Suchen Sie die Verdickung (den „Knubbel“) am Stiel (die Krone). Drücken Sie mit dem Zeigefinger darauf und drehen Sie die Tomate nach oben. Sie bricht dann an der Biegung perfekt ab, wobei die grüne Krone intakt bleibt.

Mein Tipp: Frisch gepflückte Tomaten sollten niemals im Kühlschrank aufbewahrt werden. Die Kälte stoppt den Reifeprozess und schädigt die Zellstruktur, wodurch die Tomaten wässrig werden und ihr Aroma verlieren. Bewahren Sie sie stattdessen in einer ansprechenden Schale auf der Arbeitsfläche auf; so bleiben Aroma und Geschmack am besten erhalten.

12. Das Ende des Anbaus

Alles Schöne hat ein Ende. Leider auch der Tomatenanbau. 😢
Überschriften: Entfernen Sie die Spitze (den Vegetationspunkt) der Pflanze. Dadurch wird die Bildung neuer Fruchtstände gestoppt, die ohnehin nicht reifen würden. Die gesamte Energie der Pflanze wird nun in die Reifung der letzten Tomaten vor Beginn des kalten, nassen Herbstes gelenkt.

Fleischtomaten im Außenbereich:
Etwa Ende Juli.
Äußere Mitte und Kirschtomaten:
Etwa Mitte August.

Im Gewächshaus an Fleischtomaten:
Etwa Mitte August.
Im Gewächshaus: Mittlere und Kirschtomaten:
Etwa Ende August.
Ein Mann lächelt und blickt leicht zur Seite; er steht draußen, in der Nähe eines Holzgebäudes.

Unsere Anbauerin Gaby. Fragen? Schreiben Sie uns gerne eine E-Mail an team@farmzy.eu