Jungpflanzen aufziehen?
Die Samen sind gekeimt, was nun?
Wie zieht man Tomatenpflanzen?
Ihre Tomatensamen sind gekeimt, aber was passiert als Nächstes? Sobald die ersten Keimlinge erscheinen, beginnt eine wichtige Wachstumsphase.
Stellen Sie die Anzuchtschale direkt an einen Ort mit möglichst viel direkter Sonneneinstrahlung. Ein helles, nach Süden ausgerichtetes Fensterbrett ist ideal. Um zu verhindern, dass junge Tomatenpflanzen
Wenn Ihre Pflanzen zu schnell wachsen und lang und dünn werden, ist eine Temperatur von etwa 16 Grad ideal.
Einst etwa die Hälfte der Tomatensamen
Sobald die Samen gekeimt sind, entfernen Sie die Glasplatte oder die transparente Folie. Ab diesem Zeitpunkt müssen Sie die Bodenfeuchtigkeit genau überwachen: Die Samenmischung darf niemals vollständig austrocknen.
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Tomaten eintopfen
Mit einer Anzuchtschale:
Drücken Sie den Erdballen vorsichtig von unten aus der Anzuchtschale und setzen Sie ihn in den neuen Topf. Falls mehrere Pflanzen in einem Topf wachsen, entfernen Sie die schwächsten, sodass in jedem Topf nur noch eine kräftige Tomatenpflanze verbleibt.
Mit einer Anzuchtschale:
Lockern Sie die Erde um die Wurzeln vorsichtig mit einem Stock oder Messer. Ziehen Sie dann ganz vorsichtig an der Pflanze (am besten an den Blättern, nicht am zarten Stängel). Drücken Sie mit dem Finger ein Loch in die neue Blumenerde, setzen Sie die Pflanze hinein und drücken Sie die Erde rundherum leicht an.
Vergessen Sie nicht, sofort ein Namensschild anzubringen und die Pflanzen gut zu gießen.
Anschließend sollten die jungen Tomatenpflanzen an einem hellen, kühlen Ort (16˚C) mit viel direktem Sonnenlicht stehen.
Füttern und Tränken
Die jungen Pflanzen werden nun schneller wachsen.
In dieser Phase ist es wichtig, die Tomatenpflanzen eher trocken zu halten. Sie sollten natürlich nicht hängen, aber man sollte ihnen so viel Feuchtigkeit wie möglich aus dem Boden verbrauchen, bevor man sie wieder gießt.
Dies hemmt das Wachstum und sorgt für schöne, kompakte und robuste Pflanzen. Nehmen Pflanzen zu leicht Wasser auf, werden sie hoch, dünn und schwach.
Achten Sie darauf, dass die jungen Tomatenpflanzen kräftig und gesund sind, da dies den späteren Übergang ins Gewächshaus oder ins Freiland deutlich erleichtert.
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Die richtige Nährstoffversorgung (NPK)
Obwohl gute Blumenerde oft schon vorhanden ist pflanzliche Nahrung
Tomaten sind echte „Starkverbraucher“. Daher ist es ratsam, bei jedem Gießen eine kleine Menge Flüssigdünger hinzuzufügen.
NPK-Wert:
NPK steht für Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K). Ein ideales Verhältnis für Tomaten ist beispielsweise NPK 6-4-6. Haben Sie noch andere Pflanzen in Ihrem Garten? Das ist in Ordnung, solange der Stickstoffgehalt (N) nicht über 6 liegt. Sonst wachsen die Pflanzen zu schnell. Wir wollen kräftige Pflanzen, keine riesigen Tomatenpflanzen.
Die Nährstoffkonzentration sollte schrittweise erhöht werden, damit sich die Wurzeln langsam daran gewöhnen können.
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Organische Düngemittel
Unterstützung bereitstellen
Sobald die Tomatenpflanzen 15 bis 20 cm hoch sind, sollten sie gestützt werden. Da es im Frühjahr wenig Licht gibt, können die Stängel manchmal schwach sein und umknicken. Verwenden Sie eine Quetschhülse oder etwas Draht, um die Pflanze sicher am Stab zu befestigen.
Abhärtung von Tomatenpflanzen
Wenn die Pflanzen 30 bis 40 cm hoch sind, können sie ins Gewächshaus oder in den Gemüsegarten umgepflanzt werden.
Beachten Sie den Wetterbericht genau; tun Sie dies nur, wenn die Vorhersage für die kommende Woche gut ist. Der Übergang von einem 16 Grad kalten Raum nach draußen ist erheblich, besonders bei Wind, Regen oder Kälte.
Um den Übergang zu erleichtern, ist es ratsam, die Tomatenpflanzen abzuhärten. Dies kann erreicht werden, indem man sie eine Woche lang in einem kalten Gewächshaus bei Temperaturen zwischen 5 und 10 Grad Celsius an die Temperatur gewöhnt.
Sie haben kein Gewächshaus? Stellen Sie die Pflanzen tagsüber (bei trockenem Wetter) nach draußen und holen Sie sie abends wieder ins Haus, wenn es abkühlt.
Nach dieser Woche werden sie bereit für ihren endgültigen Platz sein.Dann schenkt ihnen viel Liebe und Aufmerksamkeit, und in wenigen Monaten könnt ihr köstliche Tomaten ernten! 😋
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Weitere häufig gestellte Fragen zu:
Anzucht junger Tomatenpflanzen
Warum wachsen meine Tomatenpflanzen so hoch und dünn (struppig)?
Sobald die Tomatensamen zur Hälfte gekeimt sind und über dem Vermiculitoder Saatboden
Zum Keimen sollten die Tomatenpflanzen in einen Raum mit direkter Sonneneinstrahlung und einer Temperatur von etwa 16 Grad Celsius gestellt werden. Sind die jungen Tomatenpflanzen zu dunkel und zu warm, wachsen sie hoch, dünn und schlaff.
Wann sollte ich junge Tomatenpflanzen umtopfen?
Machen Sie das, sobald die Tomatenpflanzen in der Anzuchtschale zu eng stehen. Ich mache das normalerweise, wenn die Tomatenpflanzen etwa 5 cm hoch sind.
Wie tief sollte ich Tomatenpflanzen beim Umtopfen einpflanzen?
Pflanze die junge Tomatenpflanzen
Pflanzen Sie sie bis zu den ersten (Keim-)Blättern in die Erde. Dadurch erhalten sie einen festen Halt.
Welche Blumenerde oder Aussaaterde eignet sich am besten für junge Tomatenpflanzen?
Anzuchterde enthält nicht genügend Nährstoffe für das aktuelle Wachstumsstadium Ihrer jungen Tomatenpflanzen. Verwenden Sie stattdessen eine gute, bereits gedüngte Blumenerde. Tomatenpflanzen benötigen viele Nährstoffe für ein gesundes und kräftiges Wachstum.
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Wie oft sollte ich junge Tomatenpflanzen gießen?
Unmittelbar nach dem Einpflanzen die Erde gründlich anfeuchten. Die Pflanzen sollten so viel Feuchtigkeit wie möglich aus der Erde aufnehmen. Erst wenn sich die Erde trocken anfühlt, erneut kräftig gießen.
Tomatenpflanzen im Topf sollten immer mit frischen Zutaten versorgt werden. pflanzliche Nahrung
zusammen mit dem Gießen.
Lesen Sie auch:
Tomatenpflanzen gießen?
Benötigen junge Tomatenpflanzen zusätzliche Nährstoffe?
Ja, immer nach dem Eintopfen geben. Flüssignahrung
Berücksichtigen Sie dies beim Gießen. Tomatenpflanzen sind nährstoffbedürftig und benötigen die zusätzlichen Nährstoffe, um einen kräftigen Stängel und gesunde Blätter zu bilden.





